Rausfallschutz für ein gemeinsames Bett

Aktualisiert: 22. Sept 2020

Euer Baby schläft bei euch mit im Bett und wird langsam mobil? Dann könnte dich dieser Artikel interessieren.

Unser Sohn hat von Anfang an mit bei uns im Bett geschlafen. Anfangs war das auch kein Problem, zur Begrenzung reichte lediglich ein Stillkissen. Dann wurde er jedoch immer mobiler, sodass wir echt Angst hatten, dass, selbst wenn wir dabei waren, er aus dem Bett fällt. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Rausfallschutz und sind auf folgende Möglichkeiten gestoßen:


1. Füße des Bettgestells abschrauben:

Füße vom Bett abschrauben, sodass nur noch der Bettkasten und der Lattenrost auf dem Boden liegen. Die Kanten könnt ihr notfalls z.B. mit einer Wohnzimmerdecke oder Handtüchern polstern. Falls es immer noch recht hoch sein sollte, kann man auch um das Bett Kissen, Bettdecken, Matratzen usw. legen.

2. Bettgitter:

Bei vielen Betten, ist die erste Variante überhaupt nicht möglich. Das Bett ist zu hoch oder aber der Platz rings herum ist einfach zu gering. Hier bietet sich ein Bettgitter an, welches einmal um das ganze Bett herum verläuft. Wahlweise kann man es auch nur an zwei Seiten anbringen. z.B. wenn das Bett eh schon in einer Ecke des Zimmers steht. So kann euer Baby einerseits nicht herausfallen und andererseits ist es euch durch das höhenverstellbare Element möglich, das Bett normal zu betreten.



3. Kombinationen mit einem einseitigen Bettgitter:


Wenn euch die Variante des Bettgitters z.B. zu teuer ist, könnt ihr auch eine Mischung aus Bettgitter und Folgendem wählen:

a) Nutzt nur auf einer Seite ein Bettgitter und verwendet Bretter für die andere Seite / anderen Seiten. So könnt ihr das Bett noch auf einer Seite verlassen bzw. betreten. Die Bretter könnt ihr einfach durchs Reinstecken zwischen Matratze und Bettkasten befestigt.




b) Auch ein Netz, was zwischen Bett und Decke befestigt werden kann, wäre zusammen mit dem Bettgitter möglich.





c) Ihr könnt auch ein Babybett als Abgrenzung zusammen mit einem Bettgitter nutzen. Die Stäbe des Babybetts dienen dann als Rausfallschutz. Dies geht jedoch nur, wenn euer Bett nicht zu hoch ist. Bei einem Bockspringbett wird es beispielsweise nicht klappen.


d) Wenn ihr schon immer einen begehbaren Kleiderschrank haben wolltet und das Zimmer groß genug ist, ist das jetzt eure Chance ;-) Dreht einfach den Kleiderschrank oder die Kommoden um und nutzt die Rückseite als Rausfallschutz. Ihr könnt die Rückwände auch noch aufhübschen.


Egal ob ihr einen Rausfallschutz "baut" oder kauft. Denkt nicht zu kurzfristig. Zwar rollt sich euer Baby erst nur und auch wenn es sitzt ist es noch nicht so groß, sodass ein niedriger Schutz auszureichen scheint. Es dauert jedoch nicht lang, bis euer Liebling sich hochziehen kann, um z.B. nach dem Mittagsschlaf das Bett zu verlassen. Somit sollte der Rausfallschutz mindestens bis zur Brust eures Babys reichen.

4. Matratzenlager

Natürlich ist auch ein Matratzenlager möglich. Hier solltet ihr nur daran denken die Matratzen häufiger mal aufzustellen, damit sie, durch die von euch abgegebene Feuchtigkeit, nicht von unten anfangen zu schimmeln.


#Baby #Sicherheit

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