Was gehört alles in die Geburtstasche

Aktualisiert: 23. Okt 2020

Bald ist es soweit, du wirst deinen Liebling in den Armen halten. Etwas ganz Besonderes. Schließlich gibt es echt wenige Blinddates, bei denen man von Liebe auf den ersten Blick sprechen kann, aber jetzt wirst du ziemlich sicher so eins erleben.

Damit du, wenn es losgeht alles parat hast, solltest du bereits ein paar Wochen vorher deine Geburtstasche und ein paar andere Dinge packen. Stell die Tasche notfalls auch schonmal ins Auto, falls ihr zu Bekannten/Verwandten oder Freunden fahrt und es dort auf einmal losgeht.


(Woran du erkennen kannst, dass es losgeht, kannst in dem Beitrag "Vorzeichen der Geburt" lesen.)

Hier ein paar Tipps, was ihr dort hineinpacken könntet und was ihr sonst noch so mitnehmen müsst:


Für die Schwangere:

  • Dokumente (Mutterpass, Versichertenkarte, ggfls. Vaterschaftsanerkennung, ggfls. Sorgerechtsbescheinigung, Ausweis, Stammbaum für die Anmeldung des Kindes)

  • Bademantel

  • Weites bequemes T-Shirt/ Nachthemd/langes Hemd des Partners (damit kannst du deinen Intimbereich abdecken und trotzdem stets für die Geburt bereit sein)

  • Bequeme Hose (z.B. Leggins) /weite Jogginghose für danach

  • Wechselklamotten

  • Hausschuhe oder Flip-Flops

  • Zwei paar warme Socken

  • Still-BH

  • Kulturtasche

  • Haargummis

  • Brille für Kontaktlinsenträgerinnen, Kontaktlinsenmittel

  • Kulturtasche

  • evtl. Massageöl/Aromaduft

  • deine Lieblingsmusik

  • Nervennahrung: Traubenzucker, Müsliriegel, Obst, Calcium-Brausetabletten oder aber Datteln, die geben dir viel Energie und beinhalten keinen Industriezucker

Nimm dir wirklich schöne warme Sachen mit, nach der Geburt hast du eine so große Leistung erbracht, dass dein Körper k.o. ist und es sein kann, dass du erstmal frierst. Eine Hühnersuppe in einer Thermoskanne ist daher auch keine schlechte Idee.


Für den Partner/die Partnerin /Begleitung:

  • Kamera bzw. Handy für die ersten Fotos

  • Handykabel

  • Jogginghose

  • Wechselshirt

  • evtl. Kissen

  • Nervennahrung: Getränke, Brote, usw.

  • Warme Socken/Hausschuhe

  • Kulturtasche (Deo ;-) )


Für das Baby:

  • Babyschale (diese ist ganz wichtig! Es gab schon Partner, die schnell noch eine kaufen mussten, um das Baby und die Mutter im Krankenhaus abholen zu dürfen. Dabei schaut vorher schon einmal, dass ihr wisst, wie sie einzubauen ist. Achte beim Kauf der Schale darauf, dass dein Baby möglichst flach in der Schale liegen kann, damit der kleine Rücken nicht zu strapaziert wird.)

Da dein Baby gerade erst das Licht der Welt erblickt hat und bei der Geburt auch ganz schön viel geleistet hat, wird es sicher sehr müde sein und somit auch schnell frieren. Bring ihm deshalb, egal bei welchem Wetter, warme Klamotten mit. Da du nicht genau weißt, wie groß es jetzt wirklich wird, nimm mehrere Größen mit. Wenn die Klamotten jedoch zu groß sind, wirst du schnell sehen, dass sich jede Klamottenfalte auf dem Kleinen abzeichnet, weil die Haut noch so weich und empfindlich ist. Das tut dem Kleinen bestimmt nicht weh, aber ich wollte es damals nicht so gern.

  • Erstlingsmütze mit langen Bändern (damit der Kopf schön warm bleibt und sie nicht verrutscht)

  • Langarmbody (z.B. aus Biobaumwolle, vorsichtshalber in Gr.50 und Gr.56, am einfachsten sind Wickelbodys, dann brauchst du sie deinem Baby nicht über den Kopf zu ziehen.)

  • Strampler

  • Pullover/Flügelhemd (der Vorteil des Flügelhemdes ist, dass es nicht über den Kopf des Babys gezogen werden muss)

  • Jacke (z.B. aus Schurwolle, da diese sich am besten den Temperaturen anpasst)

  • Socken

  • Wolldecke (sowohl im Sommer als auch im Winter)

  • Körnerkissen (da gibt es extra ganz kleine für Babys, die kann man auch super selbst nähen)

Du kannst dir auch überlegen, ob du für den Kindersitz direkt eine Einschlagdecke besorgst. Dann kannst du dein Kind problemlos anschnallen und zudecken. Achte aber auch hier auf ein gutes Material.


Ein guter Tipp meiner Hebamme war, immer eine Einmalwickelunterlage für den Sitz des Autos dabei zu haben, falls ich Bedenken hätte, dass der Autositz bei der Fahrt zur Geburtsstätte z.B. durch Fruchtwasser, eingesaut werden könne.

Was dich auch interessieren könnte: Was benötigst du im Wochenbett Wie du die Psyche deines Kindes besser schützen kannst (auch für die Schwangerschaft relevant)

Geburtsvorbereitung trotz Corona


Hier geht es zurück zur Startseite, auf der du weitere interessante Beiträge findest.