Wird die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindstods durch ein Familienbett erhöht?


Im Artikel "3 Gründe warum dein Baby bei dir mit im Bett schlafen sollte" hast du gelesen, warum es für dein Baby so schön ist direkt bei dir zu schlafen.

Immer wieder hört man jedoch, dass Kinder, die im Familienbett schlafen, schneller an einem plötzlichen Kindstod sterben. Was daran dran ist und ob die Angst es im Bett zu überrollen begründet ist, erfährst du in diesem Beitrag:


Fakt ist, dass Babys, die bei der Mutter oder zwischen den Eltern schlafen dürfen, seltener an einem plötzlichen Kindstod sterben als andere.

Aber woher kommt dann dieser Mythos, dass Babys im gemeinsamen Bett eher den plötzlichen Kindstod erleiden? Er stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit war es normal, dass die ganze Familie in einem Bett geschlafen hat. Häufig wurden hier jedoch Kinder absichtlich erstickt, weil sie nicht gewollt waren oder man sie nicht ernähren konnte. Die Eltern behaupteten anschließend ihr Kind sei eines plötzlichen Todes gestorben. Aus diesem Grund wurde damals sogar das Schlafen der Kinder im Elternbett verboten**.


Bist du als Mutter bzw. seid ihr als Eltern weder betrunken, noch wurden andere Drogen zu sich genommen, ist das gemeinsame Bett sogar der Ort, bei dem es am seltensten zu einem plötzlichen Kindstod kommt, da Veränderungen am Kind am schnellsten wahrgenommen werden können**.


Und wie ist es mit dem Überrollen des eigenen Babys?


Wenn dein Baby auf dir schläft, kannst du es nicht überrollen. Aber selbst wenn es neben dir schläft, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

Genauso wie du nachts, bevor du ins Bett pinkelst, wach wirst, um aufs Klo zu gehen, weiß dein Unterbewusstsein, dass dein Baby neben dir liegt**.


Wenn du dir jedoch anfangs trotzdem unsicher bist, kannst du auch ein (Still-)Kissen als Begrenzung zwischen euch legen. Es hilft auch, wenn du deinen Kopf auf Kopfhöhe deines Babys legst, oder dein Baby sogar höher liegt als du selbst, so wirst du auch deine Bettdecke nicht aus Versehen über dein Kind decken.


Obwohl ich dies alles wusste, hatte ich allerdings trotzdem Bedenken. Die ersten drei Nächte schlief ich daher sehr unruhig. Als ich jedoch merkte, dass echt nichts passierte, konnte auch ich die Nächte wieder genießen ;-)


Hinweis: Ein plötzlicher Kindstod kann durch Raucher oder alkoholisierte Person, die mit im selben Zimmer schlafen, begünstigt werden.






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**Müller-Mettnau, C. (2009). Gestillte Sehnsucht - starke Kinder!EIGENVerlag

Hey, ich bin Anin Swenson, habe Sportwissenschaften, Pädagogik, Biologie und Mathematik studiert und bin Mutter meines wundervollen Sohnes. Da mir mein Liebling so wichtig ist, setze ich mich immer wieder mit neuen Themen rund um Kindergesundheit auseinander, die ich gern mit Dir hier auf GemeinsamGrossWerden teilen möchte.

(Um unser Privatleben aus dem Netz zu halten findet ihr hier nur Künstlernamen :))

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